Vorspeisen



Man sagt über die spanischen Tapas, dass sie so alt sind wie das Essen selbst. Es war jedoch Alfonso XIII, der sie verbreitete und zum Gesetz machte, als er bei einer seiner Reisen in den Süden Spaniens in eine Taverne einkehrte und der Wirt ihm ein Glas Wein überreichte, bedeckt mit einer Scheibe Serrano-Schinken, um zu vermeiden, dass sich eine Fliege auf den Rand setzt; daher der Name "Tapa" (Deckel).

Torradas (Toasts auf Catalanisch)

In Spanien sind Tradition die „volkstümlichen“ gerösteten Weißbrot-Toaste, bestrichen mit einer Vielfalt an Aufstrichen, variierend nach Landesregion,

mit Olivenöl, mit Olivenöl und Knoblauch, mit Pastete, mit geriebenen oder zerkleinerten Tomaten und Olivenöl, mit Schinken und Olivenöl, mit Schinken, Tomate und Olivenöl, etc.. In Katalonien und auf den Balearen bestreicht man das (mallorquinische) Weißbrot mit Tomaten, Salz und Olivenöl

(dieses Aliment wird auf Katalanisch „pa amb tomàquet“ und auf Mallorquinisch „pa amb oli“ genannt).




Hauptgerichte


Als die Spanier im Jahre 1566 unter der Führung des Angst und Schrecken einjagenden Herzoges von  Alba die Aufständischen in ihren flämischen Provinzen niederschlugen, stießen sie dort auf eine  Speisespezialität, die die verarmte Landbevölkerung nur aus Kartoffeln und Eiern herstellte - das flämische  Bauernfrühstück.

Dieses einfache Gericht wurde in Spanien unter Hinzufügung von Olivenöl, Schinken,  Thunfisch, Zuccini und Paprika zu der uns heute bekannten, schmackhaften Tortilla weiterverwandelt.


Eine Paella  ist ein spanisches Reisgericht aus der Pfanne und das Nationalgericht der Region Valencia (Die Paella Valenciana besteht aus Reis,  Huhn,  Kaninchen,. Dazu kommt Gemüse: geriebene Tomaten, rote Paprika-Schoten, grüne Bohnen. Gewürzt wird mit Salz, gelegentlich mit fein geriebenem frischen Knoblauch und eben Safran.

Obwohl die spanische Küche sehr regional geprägt ist, hat die Paella in ganz Spanien einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Aufgrund dieser regionalen Prägung werden jedoch in den verschiedenen Regionen Spaniens mehrere von der traditionellen Paella Valenciana abweichende Varianten zubereitet:

  • Paella de marisco (Meeresfrüchte-Paella): Mit Meeresfrüchten und/oder Fisch zubereitet.
  • Paella mixta (Gemischte Paella): Mit Fleisch und Meeresfrüchten zubereitet.
  • Paella de verdura (Gemüse-Paella) Vegetarische Paella.
  • Arroz negro (schwarzer Reis): Typisches Gericht aus dem katalanischen Raum. Hierbei wird der Reis mit    Tintenfisch-Tinte gefärbt.

Der Begriff Paella wird im Spanischen gelegentlich nicht nur für das Gericht, sondern auch für Pfanne verwendet. Doch heute bezeichnet man die Pfanne, in der eine paella zubereitet Wird, gewöhnlich als Paellera. Paelleras sin große, kreisrunde und sehr flache Pfannen.

Traditionell wird eine Paella auf einem offenen, vorwiegend im Freien gemachten Pinien- oder Mandelholz-Feuer am Wochenende für die ganze Familie zubereitet. Traditionell wird die Paella direkt aus der Pfanne mit dem Löffel, selten noch Holzlöffeln, gegesen.

Einig ist man sich auch darüber, dass man eine Paella mit Paellareis, am besten arroz bomba (Rundkornreis) de „La Albufera“ zubereitet, der in der Gegend um Valencia angebaut wird. Die Reiskörner in der Paella sollten aber trocken, körnig und nicht verklebt sein.

Kruste, soccarat im Boden der Paellaform bilden kann, sollte sie noch einige Minuten weiter garen bis die unteren Reiskörner an der Pfanne anzubacken beginen.



Fragen Sie nach dem täglichen Marktangebot. Vor allem Freitags. Pregunten a diario por la oferta del mercado. En especial los viernes.


Dessert

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